Auswahl des richtigen Werkstattofens

Den „Richtigen“ finden – Auswahl zwischen modernen Werkstattöfen

Wer die Wahl hat, hat die Qual – oft lassen nur fundierte Kenntnisse die unzähligen Eigenschaften der Werkstattöfen von heute gegeneinander abwägen, sie durch Beratungs- von Verkaufsgespräche unterscheiden um so die beste Lösung für sich zu finden.

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Wer bereits von den Vorteilen des Brennmittels (siehe hierzu: Arten des Werkstattofens) überzeugt ist, sollte nun die unterschiedlichen Angebote insgesamt gegeneinander abwiegen können und so zum bestbietenden Erzeuger gelangen. Erste Gedanken zum Kauf eines Werkstattofens hatten wir bereits in unserem Artikel: Tipps beim Werkstattofen kaufen aufgeführt, welche wir nun hier  vertiefen möchten.

Basiswerte für die Überlegung der Auswahl des richtigen Werkstattofens

Vorab ist freilich die zu beheizende Fläche zu ermitteln. Aber auch hier kann ein einziges Detail den Unterschied zwischen Zufriedenheit und Unzufriedenheit bedeuten. Wer etwa Gänge, Toiletten oder Waschräumen wenig Bedeutung beimisst und eventuell ergänzend dabei auf kleinere strombetriebene Geräte zurückgreifen will, kann seine dauerhafte Zufriedenheit beeinträchtigen: Wer in den kalten Monaten, vielleicht bereits etwas kränklich, häufig in warme Jacken gewickelt durch die Nebenräume huschen muss und mit einem Mini-Radiator im Bad eine Stromrechnung mit Schockwirkung erhält, hat falsch geplant. Die Gretchenfrage lautet:

  • Gibt es noch „kalte“ Quadratmeter?
  • Wie viele sind es insgesamt?
  • Kann man die Türen stets geöffnet lassen, damit die Wärme gleichzeitig verteilt wird oder sind sie aus diversen Gründen zu verschließen?
  • Wie sieht die Dämmung der Gesamtfläche aus?
  • Muss es permanent warm sein oder möchte man nur gelegentlich auf seine Werkstattöfen zurückzugreifen?

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Nur wer sich gedanklich auf alle Überlegungen vorbereitet hat, eliminiert seine eigenen Risiken, denn erst im Zuge eines Verkaufsgesprächs voreilig eine Antwort finden zu müssen, kann zu fatalen Irrtümern führen. Und selbst der beste Berater kann solche Fragen seiner Kundschaft nicht abnehmen. Daher versuchen wir Ihnen hier auf Werkstattofen.com bereits vor dem Kauf eines solchen Ofens Hilfestellungen zu geben, um sich bestens auf den Kauf vorzubereiten.

Grundwerte berechnen – darauf müssen Sie achten!

Der Raum, in welchem der Werkstattofen beherbergt wird, braucht ein bestimmtes Minimum an Größe, damit einem die physikalischen Grundgesetze keinen Strich durch die Rechnung machen. Pro benötigte KW-Leistung müssen 4 Quadratmeter zur Verfügung stehen – so die Faustregel zur eigenen Sicherheit. Sollte dies nicht der Fall sein, muss ein Rauchfangkehrer (Schornsteinfeger) hinzugezogen werden, der auf fachmännische Weise seinen Sanctus zur genauen Planung erteilt. Der Dämmungsgrad von Wände, Türen und Fenster ist messbar und entsprechende Tabellen ziehen die richtigen Schlussfolgerungen zum sogenannten Raumheizungsvermögen. Ohne diesen Wert mit einzubeziehen, könnte man niemals zu einem vernünftigen Ergebnis finden.

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Dies ist freilich von einer weiteren Variablen abhängig: der Menge des verwendeten Brennmittels. Auf diesem Weg kommt man zum tatsächlichen späteren Verbrauch und kann ordentlich kalkulieren. Die beiden unterschiedlichen Werte – der Leistungsbereich und die Nennwärmeleistung – sollten keine unbekannten Faktoren sein und Teil des Beratungsgespräches werden, um dauerhaft von einem Betrieb ohne Überraschungen ausgehen zu können.