Inbetriebnahme des Werkstattofens

Die Inbetriebnahme des Werkstattofens

Wer zum allerersten Mal seinen neuen Werkstattofen anheizt, hat sich bereits mit der Bedienungsanleitung vertraut gemacht – es sei denn, man erwarb von privat oder auf andere Weise. Ob es ein gebrauchtes Gerät ist, oder nicht: ein gewisser Grundstock an Wissen sollte vorhanden sein, damit alles gut läuft.

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Denn das erste Aufheizen entspricht nicht den alltäglichen Anforderungen, so sollte beim Neugerät auch gewissenhaft untersucht werden, ob Aufkleber oder Einlagen noch irgendwo vorhanden sind. Gerade geschmolzene Plastikteile können nicht ohne Weiteres entfernt werden und der Gestank verflüchtigt sich erst wieder nach gründlichem Lüften. Die Abnahme durch den Schornsteinfeger liegt bereits hinter sich und vielleicht hat dieser die einen oder anderen Tipps parat gehabt – solche Termine bieten sich sehr gut für Rückfragen diverser Art und auch später dient dieser als Kontaktperson für auftauchende Fragen.

Darauf müssen Sie vor der Inbetriebnahme besonders achten!

Die Steine im Schauraum sind vom Verbraucher noch vor Inbetriebnahme zu überprüfen und gegebenenfalls richtig zu platzieren. Der Aschebehälter muss eingeschoben werden bis er einrastet. Auch der sorgfältigste Transport kann hier etwas durcheinander bringen. Die Luftschieber sind zu kontrollieren und gegebenenfalls vollständig zu öffnen. Während man den Werkstattofen in Betrieb nimmt, muss man zum ersten Mal für eine gute Durchlüftung sorgen zumal der Lack erst dann vollständig austrocknen kann – Rauch und Gestank kann die Folge sein.

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Auch beim Anheizen selber ist das zu berücksichtigen: erst langsam, immer wieder bei geöffnetem Fenster nachlegen und so kontinuierlich, aber sachte, nachlegen. Idealerweise wurde das Sichtfenster noch einmal mit einem Tuch gereinigt und mit einem Glaskeramik-Pflegemittel innen und außen eingerieben. Dadurch bildet sich nämlich ein Film, der dem Anhaften einer Verschmutzung vorbeugt.

Sobald sich der Glutstock gebildet hat, ist zumindest eine Stunde lang auf Maximalbetrieb zu heizen, das bedeutet – je nach erlaubter Füllmenge – mit dem Brennmaterial zu arbeiten. Sollten am Anfang Geräusche, wie etwa Knacksen, auftreten ist dies aber völlig normal.

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So verlockend es auch sein mag, allerlei brennbare Abfälle im Werkstattofen zu verwerten: Alles, was nach Bedienungsanleitung des Geräts untersagt ist, sollte auch nicht drinnen landen. Die Gewährleistungsansprüche können dadurch erlöschen. Und nicht nur das: Die Behörde kann durch den Schornsteinfeger unsachgemäße Handhabung ebenso feststellen und den weiteren Betrieb gänzlich untersagen.

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Eine Kleinigkeit aber ist erlaubt: Wer ab und zu seinen Werkstattofen in den kalten Tagen zur Entstehung gesunder und wohltuender Düfte einsetzen möchte, darf ruhig ein paar Zitronen- oder Orangenschalen beigeben. Es wird sich ein angenehmer Duft entfalten. Weitere hilfreiche Tipps und Tricks zum täglichen Umgang mit dem Werkstattofen finden Sie auch in diesem Artikel.