Werkstattofen mit Pellets

Werkstattofen mit Pellets – moderne Variante des Ofens

Warum die Beliebtheit der Pellets laufend zunimmt und die Nachfrage sich kontinuierlich erhöht, ist durch eine Charakterisierung der kleinen Brennstäbchen wohl am besten erklärt: Es handelt sich um gepresste Stäbchen aus Sägemehl und Mini-Hölzern, die aus Resten in der Holzindustrie erzeugt werden. Zwar bestehen sie nicht überall zur Gänze aus bloßem „Abfall“, weil man mancherorts auch durch den Einsatz von Waldholz ergänzt, aber doch ist der Anteil aus Resten hoch. Es handelt sich um nachhaltige Produktion durch Wiederverwertung.

Werkstattofen Pellets (3)

Das Pressen erzeugt Hitze und verflüssigt das sogenannte Lignin, ein holzeigenes Sekret, welches sich beim Erkalten die Eigenschaft eines Klebemittels aneignet. Pellets sind rund 25 Millimeter lang und daher viel handlicher als typisches Scheitenholz, wo das Tragen und Hantieren oftmals unangenehmer ist.

Der feine Unterschied: Holz versus Pellets

Der hauptsächliche Unterschied aus Verbrauchersicht liegt allerdings im Heizsystem selber: Beim traditionellem Werkstattofen mit Holz kann einem das Nachlegen nicht abgenommen werden. Im Werkstattofen mit Pellets aber findet sich immer ein Tank, der von selber für Nachschub sorgt, sobald beim Betrieb mit Holz nachzulegen wäre.

Bei der Ausstattung vom Werkstattofen mit Pellets gibt es zwei grundsätzliche Arten: Die kleineren, weniger ausgefeilten Modelle, weisen „nur“ einen Tank in dem Sinn auf, als dieser händisch zu füllen ist. Und doch wird das Heizen schon weniger aufwändig als mit Holz.

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Die noch besser Variante aber lautet: Eine eigene Zufuhr aus dem Lagerraum ermöglicht auf den Verzicht der eigenen Zeit und Arbeitskraft, ganz nach der gelagerten Menge. Und diese kann sich aus dem Bedarf des Heizmittels für Monate oder Jahre zusammensetzen. Der Alltag beim Werkstattofen mit Pellets unterscheidet sich hinsichtlich Komfort kaum zur Fremdversorgung mit Energie: Heizung an, richtige Einstellung, regelmäßige Wartung – that´s it. Die Benutzerfreundlichkeit erlaubt daher auch den Einsatz im Gewerbebetrieb, wo Hallen oder aber auch ganze Gebäude auf diese Weise beheizt werden.

Immer beliebter wird auch die Möglichkeit, den Werkstattofen mit einem passenden Ofenaufsatz zum urigen Herd umzufunktionieren – gerade für den Bedarf in abgelegenen Räumen und Nebengebäuden eine positive Zusatzfunktion für individuelle Anlässe oder dem heißen Tee für alle – ohne zusätzlich anfallendem Energiebedarf.

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Kein Wunder, dass die Beliebtheit rasant zunimmt: Von anfänglichen 800 Werkstattöfen mit Pellets in der BRD rund um die Jahrtausendwende sind es mittlerweile mehr als 100 000 Haushalte und Betriebe, die auf das neue Heiz-System schwören. Gerade in Osteuropa finden sich billige Pellets-Exporteure, wobei anhand der Transport-Kosten ein nicht unwesentlicher Preisanteil bis zu einem gewissen Ausmaß selber regulierbar ist.